Die Seite für Familien, Kinder und Jugendliche

Einige von euch werden sich jetzt fragen wieso wir extra eine Seite "Familie, Kinder und Jugendliche" einrichten. Ganz einfach Kinder sind unsere Zukunft! Nicht nur im normalen Leben sondern auch im Verein. Jeder sollte wissen dass unsere Jugend und Junioren von heute die aktiven von Morgen sind, ohne die  es nämlich nicht möglich ist einen Verein am Leben zu erhalten. Auch möchten wir zeigen, dass bei uns Familien mit Kindern herzlich Willkommen sind.

Des Weiteren können auch Kinder und Jugendliche unsere OG gerne mit ihrem Hund besuchen -das wollen wir mit dieser Seite hervorheben -  und in den Hundesport hineinschnuppern. Für jeden der bei uns vorbei kommt haben wir Zeit. Denjenigen denen es Spaß macht geben wir die Hilfestellungen die sie brauchen um ihren Hund SELBST auszubilden.

Unsere OG arbeitet mit  2 Teams in zwei Sparten VPG ((Fährtenarbeit(Sucharbeit), Unterordnung und Schutzdienst)) und Agility. Es ist also für jeden  was dabei egal ob Mensch oder Hund.

Los liebe Familien,  Kinder und Jugendliche schnappt euren Hund und sagt  "lass uns mal zum Kissel fahren". Vielleicht gefällt es euch ja.

Hier noch ein kleiner Ansporn für alle Eltern deren Kinder sich einen Hund wünschen.

Ganzheitliches Lernen wird durch Tiere gefördert:

Sie „lassen Menschen noch unentwickelte Anteile der Persönlichkeit verspüren, sie erlauben es unbewusste und abgelehnte Anteile der Person auf sich zu projizieren und damit ein Stück weit erkennbar zu machen, und sie fördern eine Synthese von bewussten und unbewussten Anteilen“ (Schwarzkopf/Olbrich, 2003, 266). Mittels Tiergestützter Interventionen können Verhaltensformen eingeübt, körperliche Bewegungsabläufe trainiert, kognitive Fähigkeiten entwickelt, Erlebnisse verarbeitet und Konflikte bewältigt werden.

Tiere fördern selbstgesteuertes Lernen
Durch ihren Aufforderungscharakter und ihre Kontaktfreudigkeit erhöhen sie die Motivation von Kindern, die Umwelt zu erobern, Neues kennenzulernen und sich neuen Erfahrungen und Erlebnissen zu öffnen. Tiere regen zu selbständigem Lernen an.

Tiere fördern nonverbale Kommunikation
Bis zu 80 Prozent unserer Kommunikation verläuft nonverbal mittels Mimik, Blickkontakt, Gestik, Körperhaltung, Stimmmodulation usw. Nonverbale Kommunikation beeinflusst unsere Beziehungen. Sie ist der Hauptfaktor unserer Beziehungsbotschaften. Tiere können zur Sensibilisierung von Kindern hinsichtlich ihrer nonverbalen Kommunikation eingesetzt werden. In der Interaktion mit dem Tier lernt das Kind sich durch Berührung, Blickkontakt, Körperhaltung und Körperbewegung auszudrücken.

Tiere fördern emotionale und soziale Kompetenzen

Kommandoarbeit mit Tieren fördert das selbstsichere Auftreten(Selbstwertgefühl). Der Umgang mit dem Tier erhöht das Selbstvertrauen und die Fähigkeit, nonverbale Signale anderer wahrzunehmen (Sensibilität). In der Interaktion mit dem Tier muss das Kind die Absichten, Gefühle und Bedürfnisse des Tieres erkennen und darauf in angemessener Weise reagieren. Dies übt die kindliche Empathiefähigkeit und Anpassungsbereitschaft. Soll ein Tier gehorchen, müssen verbale und nonverbale Anteile im Kind übereinstimmen. Das Tier wird sonst den Anweisungen nicht folgen, da es unmittelbar, spontan und unreflektiert auf das menschliche Verhalten reagiert. Darüber hinaus erziehen Tiergestützte Interventionen das Kind zu Verantwortlichkeit, Fürsorglichkeit und Zuverlässigkeit.

Trotz all diesen tatsachen bitte ich sie einiges zu beachten.

Ein Tier (Hund) braucht Zeit, Aufmerksamkeit, Liebe, Auslauf,  kostet Geld, schränkt ein (nicht nur wenn man in Urlaub fahren will) und das bei guter Pflege zwischen 10 und 15  Jahre.

Es sind ein paar Regeln zu bachten, Zwölf an der Zahl damit Kind und Hund schnell enge Freundschaft schließen. Und warum soll es dann nicht auch vieleicht ein Deutscher Schäferhund sein, denn er ist nicht nur der beste  Wach-, Dienst-, und Schutzhund sonder auch der beste Familienhund der Welt.

Die ZWÖLF GOLDENEN REGELN

1. Behandele einen Hund so, wie auch Du selbst behandelt werden möchtest!

Ziehe ihn niemals am Fell, piekse Ihm nie mit dem Finger ins Auge oder die Nase. Du kannst sagen was die nicht gefällt, ein Hund hat nur seine Zähne.

2. Ein Hund kann noch so lieb aussehen, gehe nie zu ihm, ohne zu fragen!

Auch wenn ein Hund noch so lieb aussieht vergiss nie vorher sein Herrchen oder Frauchen zu fragen ob du das auch darfst. Vieleicht ist er ja schon mal von einem Kind geärgert worden oder eines hat ihm weh getan und jetzt denkt er alle Kinder sind so.

3. Vermeide alles, was ein Hund als Bedrohung auffassen könnte!

 

Jeder Hund ist glücklich, wenn er in einer bestimmten Rangordnung leben darf und seinen zugewiesen Platz hat. Die Stärkeren geben den Ton an, die Schwächeren müssen gehorchen. Hunde empfinden Kinder oft als Schwächere. Wenn ein Kind einen Hund bedroht, so wird der Hund versuchen seinen Platz in der Rangordnung zu verteidigen. Wenn Du einem Hund grundlos Angst machst, gibt es 2 Möglichkeiten:Entweder er läuft weg oder er kämpft. Ein wütender Hund ist im Kampf kaum zu bremsen.Du bist zwar klüger, aber ein Hund ist stärker.

4. Schau einem Hund nicht starr in die Augen!

Schau auf die Ohrenspitzen, auf seine Schnauze oder schau sonst wo hin - nur nicht direkt in die Augen.Wenn sich zwei fremde Hunde begegnen, so versuchen sie, sich zuerst über ihre Stellung in der für sie so wichtigen Rangordnung zu einigen.Dazu gibt es verschiedene Mittel.Das "Sich-in-die-Augen-Gucken" ist ein ganz wichtiges Mittel. Die beiden Hunde starren sich in die Augen, einer dreht den Kopf weg, der andere ist zufrieden, und beide sind glücklich, dass sie nicht kämpfen müssen.

5.  Komm nicht in Schwanznähe, versuche nicht daran zu ziehen - und tritt nicht darauf!


 Es ist für uns nicht ganz so einfach zu begreifen, was der Schwanz dem Hund bedeutet, weil wir so etwas nicht haben. Klar ist nur, dass der Schwanz für den Hund unter anderem ein wichtiges Ausdrucksmittel ist. So wie wir unsere Sprache mit den Händen unterstreichen, ergänzt der Hund seine "Sprache" mit dem Schwanz. Normalerweise wird dieses mehr oder weniger lange, gerade oder geringelte Körperteil leicht hin- und herwedelnd durch die Gegend getragen. Wird der Schwanz jedoch zwischen die Beine geklemmt, ist besondere Vorsicht am Platze. So zeigt der Hund nämlich, dass er Angst hat und ängstliche Hunde schnappen schnell nach allem, was sich vor ihrer Nase bewegt. Das gleiche gilt für den Fall, dass der Hund den Schwanz wie ein Verkehrszeichen steif und gerade hoch oder nach hinten streckt. Das bedeutet: "Achtung - ich bin gerade furchtbar böse. Wenn ich nicht in Ruhe gelassen werde, werde ich mit meinen Zähnen für Ordnung sorgen."Beinahe unnötig zu sagen, dass so gut wie jeder Hund unglaublich stolz auf sein prachtvolles Ende ist; es gar nicht gerne hat, wenn man danach greift (man könnte ihm ja etwas tun) und es notfalls verteidigt.

6. Störe einen Hund nicht bei fressen - versuch nicht  ihm sein Futter wegzunehemen!

Jede Störung beim Fressen betrachtet der Hund als Angriff auf sein Recht auf Futter und das darf er einfache nicht hinnehmen. Er wird sein Futter verteidigen - und das mit allen Mitteln. 
 

7. Wenn du mit einem Hund spielst, achte darauf, seinen Zähnen nicht zu nah zu kommen!
 Alle Hunde spiele gern. Es kann aber immer mal passieren das er sich  bei schnappen nach dem Ball oder Stock verschätz und statt des Spielzeugs deine Hand erwischt. Er meint das dann zwar nicht böse, weh tut es aber trotzdem.

8. Versuche nie, raufende Hunde zu trennen!

Ein kämpfender Hund konzentriert sich nur auf seinen Gegner. Das heißt, er läßt sich nicht ablenken, er ist im Kampf blind, taub, gefühllos. Er merkt auch nicht, wenn er in eine ihm helfen wollende Hand beißt. Darum gilt für Dich: Auch wenn sich so ein Hundekampf ziemlich schlimm anhört und böse aussieht - niemals dazwischen gehen!!! Bleib außer Reichweite! Hole Hilfe! (Erwachsene)

9. Egal, ob du angst hast oder nicht, laufe nie - unter gar keinen Umständen - vor einem Hund davon!

Erstens sind Hunde sowieso schneller. Zweitens hat jeder Hund einen Hetz- oder Jagdinstinkt. Wenn sich jemand - oder etwas zu schnell von ihnen entfernt, dann muß er einfach hinterher, so schnell es geht, um es - oder ihn- festzuhalten. Da hilft es übrigens auch nicht, auf eine Bank, einen Tisch oder sonst etwas zu klettern. Wo Du hinkommst, kann ein Hund auch meist hin. Er kann nämlich außer gut laufen meist auch erstaunlich gut springen oder klettern. Also: Nie - unter gar keinen Umständen - vor einem Hund davonlaufen! Ruhig stehenbleiben macht Dich für den Hund uninteressant.

10. Du hast Zwei Hände um etwas festzuhalten - der Hund nur seine Zähne!

Wenn ein Hund nach Dir greift, halte still! Die meisten Hunde wollen gar nicht beißen, sondern nur festhalten. Will man den Arm wegziehen, reizt das den Hund nur noch mehr. Etwas, was sich nicht bewegt, ist jedoch für einen Hund uninteressant. Also: Nicht bewegen - still halten!

11. Wenn ein Kind mit einem Hund spielt sollte immer ein Erwachsener in der Nähe sein!

Hunde sind für Kinder tolle Spielkameraden. Dennoch kann es schnell zu Mißverständnissen kommen, etwa, wenn das Kind den Hund ärgert, am Fell zieht, an die Nase greift.Kinder  sollten deshalb nie unbeaufsichtigt mit Hunden spielen. Wenn Erwachsene im Zusammenhang mit einem Hund etwas verbieten, muß das unbedigt befolgt werden. Die sagen das nicht um Dich zu ärgern, sondern aus Sorge um Dich. Daher: Nur mit Hunden spielen, wenn ein Erwachsener dabei ist.

12. Kein Hund ist wie der andere!

 Auch wenn sie gleich aussehen, jeden Hund muß man neu kenenlernen, denn keiner gleicht dem anderen. Das bedeutet: Nicht gleich versuchen, einem fremden Hund zu streicheln. Man kann nie wissen, ob er nicht schon schlechte Erfahrungen mit Kindern gemacht hat. Aber keine Angst: In den meisten Fällen sind Hunde freundlich, wenn Du nett zu ihnen bist und die regeln beachtest.  Darum denke daran: Kein Hund ist wie der andere. Bei jedem Hund mußt Du erst einmal herausfinden, ob er Dich mag!